Neubau

Sandra Scheeres bekräftigt Standort für Ernst-Busch-Schule

Nach langem Hickhack um die Zukunft der Berliner Schauspielschule „Ernst Busch“ hält der Senat den Standort Chausseestraße nach wie vor für den besten Standort für den geplanten Neubau.

Die ehemaligen Bühnenwerkstätten an der Chausseestraße in Mitte seien „die am schnellsten zu realisierende und die wirtschaftlichste Lösung“, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Sie reagierte auf Nachfragen, dass Abgeordnete der rot-schwarzen Regierungskoalition den bereits gefassten Beschluss für die Chausseestraße wieder infrage gestellt hatten. Einige Abgeordnete wollten, dass der Senat auch den Standort Schnelle Straße noch einmal genauer prüfe, sagte Scheeres. Das werde der Senat bis zur Dezembersitzung des Kulturausschusses tun. Genau genommen betonen alle Seiten, dass die Lösung Chausseestraße angemessen sein. Der geplante neue Campus für die Schauspielschule war wegen Mehrkosten gefährdet, vor Monaten hatten es Proteste von Studenten gegeben.

Momentan befindet sich die Busch-Schule noch verstreut über die Standorte Schöneweide, Lichtenberg und Prenzlauer Berg, einige Gebäude sind asbestbelastet. Eine neue zentrale, zusammengeführte Hochschule scheint die Lösung. Das Wunschziel liegt in Mitte, in der Chausseestraße, in der sich das Gelände der früheren Opernwerkstätten befindet. Die nächste Sitzung des Hauptausschusses ist für den 12. Dezember vorgesehen, nach bisherigem Zeitplan ist der Baubeginn für 2014 und die Eröffnung 2017 vorgesehen.