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Literatur: „Ulysses“ ist Hörbuch des Jahres 2012 ++ Kunst: Briefe von Thomas Mann werden erstmals präsentiert ++ TV-Charts: ARD punktet wieder mit einer Mord-Serie

„Ulysses“ ist Hörbuch des Jahres 2012

Das Hörspiel „Ulysses“ nach dem gleichnamigen Roman von James Joyce ist Hörbuch des Jahres 2012. Das Stück von Regisseur Klaus Buhlert und Dramaturg Manfred Hess sei eines der besten Hörspiele, die je produziert wurden, urteilte die Jury der Hörbuchbestenliste des Radiosenders hr2-Kultur. Hervorzuheben sei besonders das „grandiose Sprecherensemble“. Zum Kinder- und Jugendhörbuch des Jahres 2012 wählte die Jury „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green. Das Hörbuch, das die Geschichte einer Liebe zwischen krebskranken Teenagern erzählt, sei „tragisch, komisch, intelligent und emotional“.

Briefe von Thomas Mann werden erstmals präsentiert

Die jüngst entdeckten Briefe und Postkarten von Literaturnobelpreisträger Thomas Mann („Buddenbrooks“) werden am Donnerstag erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Im Lübecker Buddenbrookhaus werden die persönlichen Schriften vorgestellt, teilte eine Sprecherin des Hauses mit. Das Buddenbrookhaus spricht bereits von einem seltenen Glücksfall für die Forschung, von einem herausragenden Zuwachs für die Sammlung: Heinrich Manns Enkel Jindrich und Ludvik hatten in alten Unterlagen ihrer Mutter – Heinrich Manns Tochter Leonie – ein Konvolut von 81 handgeschriebenen Karten gefunden. Bei dem Fund handelt es sich um Briefe und Postkarten, die Thomas Mann an seinen älteren Bruder schickte. Der Erwerb der Dokumente wurde auch mit Mitteln der Kulturstiftung der Länder realisiert.

ARD punktet wieder mit einer Mord-Serie

Den Tagessieg holte sich eine Serie: Den ARD-Hit „Mord mit Aussicht“ schalteten 6,15 Mio. Zuschauer ein. Platz 2 ging mit 5,94 Mio. Zuschauern an „In aller Freundschaft“, dahinter folgten „Die Rosenheim-Cops“ mit 4,57 Mio. und „CSI: Miami“ mit 4,18 Mio. Zuschauern. Das „ZDF spezial“ zum Thema „Gewalt in Nahost“ interessierte nur 2,28 Millionen – ein Marktanteil von sieben Prozent. Zwei Wochen vor dem Serienfinale kommen die alten „Dr. House“-Fans immer noch nicht wieder zurück, um sich von ihrer einstigen Lieblingsserie zu verabschieden. Auch diesmal landete sie mit 3,06 Mio. Zuschauern unter dem Sender-Durchschnitt.