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Förderung: Bund zahlt 20 Mio. Euro für Barenboim-Said Akademie ++ Medien: Verdi fordert sechs Prozent mehr Geld für ARD und ZDF ++ Aktion: Deutsche Einheit als Kunst auf der Motorhaube ++ TV-Quoten: „The Voice of Germany“ fällt auf Staffel-Tief

Bund zahlt 20 Mio. Euro für Barenboim-Said Akademie

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat einer Zuwendung von 20 Mio. Euro für die Barenboim-Said Akademie, die vom Stardirigenten Daniel Barenboim in Berlin gegründet wurde, zugestimmt. Der frühere Kulturstaatsminister Michael Naumann ist ihr Gründungsdirektor. Die Akademie wird im ehemaligen Magazingebäude der Staatsoper an der Französischen Straße von 2015 an ihre Arbeit aufnehmen und junge Stipendiaten aus Israel und den arabischen Gesellschaften musikalisch ausbilden. Die Akademie wird auch einen Konzertsaal haben, der vom amerikanischen Architekten Frank Gehry entworfen wurde. Am Dienstag stellt Barenboim seine Pläne für die Akademie vor.

Verdi fordert sechs Prozent mehr Geld für ARD und ZDF

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert für die 70.000 angestellten und freien Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sechs Prozent mehr Gehalt und Honorar. Mindestens 100 Euro davon sollten als Sockelerhöhung oder in Form einer gleichwertigen sozialen Komponente gewährt werden, erklärte Verdi am Freitag in Berlin.

Deutsche Einheit als Kunst auf der Motorhaube

60 Künstler, darunter Udo Lindenberg, wollen im Rahmen des Kunstprojekts „Deutschland unter die Haube“ 60 Motorhauben zur Deutschen Einheit gestalten. Kaum etwas habe die Unterschiede zwischen Ost und West stärker symbolisiert, als ihre Pkw, sagte der Initiator des Projekts, Fotograf Kurt Hamann. Künstler aus Ostdeutschland sollen 20 VW Golf, Künstler aus Westdeutschland 20 Trabant gestalten, internationale Künstler 20 Käfer-Hauben. Die Ausstellung soll zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 2014 in Berlin gezeigt werden.

„The Voice of Germany“ fällt auf Staffel-Tief

4,17 Mio. sahen am TV-Donnerstag „The Voice of Germany“. Platz Drei der Tages-charts, aber doch eine Enttäuschung: Bei den Auditions kam die Pro.Sieben-Show noch auf 4,85 Mio. Auch der zweite Teil des ZDF-Zweiteilers „Deckname Luna“ enttäuschte mit nur 3,79 Mio. Platz Eins erreichte souverrän „Mordkommission auf Istanbul“ (4,28 Mio)., gefolgt von der „Tagesschau“ (4,18 Mio.), beide auf ARD.