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Kulturpolitik: Peres und Lawrow eröffnen Jüdisches Museum in Moskau ++ Museen: Roemer-Museum: Direktorin sieht Zukunft gefährdet ++ Förderung: Klassik Stiftung Weimar bekommt mehr Geld ++ TV-Quoten: König Fußball siegt mit großem Abstand

Peres und Lawrow eröffnen Jüdisches Museum in Moskau

Eines der größten jüdischen Museen der Welt ist in Moskau vom israelischen Präsidenten Schimon Peres und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow eröffnet worden. „Das ist für mich ein sehr aufwühlender Moment, denn meine Eltern wurden in Russland geboren“, sagte Peres am Donnerstag in dem Gebäude des legendären Moskauer Architekten Konstantin Melnikow (1890-1974). An diesem Freitag wird das mit zahlreichen interaktiven Monitoren ausgestattete Jüdische Museum und Zentrum für Toleranz der Öffentlichkeit vorgestellt. Das 8500 Quadratmeter große frühere Busdepot sei mit Hilfe von Spenden eingerichtet worden, sagte die Sprecherin Olga Schurawljowa.

Roemer-Museum: Direktorin sieht Zukunft gefährdet

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim sieht seine Zukunft gefährdet, wenn die Stadt ihre Finanzierung wie angekündigt 2013 tatsächlich kürzen sollte. Das Museum hat eine der weltweit bedeutendsten Alt-Ägypten-Sammlungen. Die Stadt Hildesheim will 2013 nicht mehr wie bisher rund 1,3 Mio. Euro für das Haus zahlen, sondern 100.000 Euro weniger. „Das kann das Haus nicht verkraften“ sagte Direktorin Regine Schulz.

Klassik Stiftung Weimar bekommt mehr Geld

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am Donnerstag eine Erhöhung der Förderung für die Klassik Stiftung Weimar um 750.000 Euro beschlossen. Das teilte die Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann mit, die stellvertretendes Mitglied des Gremiums ist. Da auch das Land Thüringen sein Engagement erhöhen werde, erhalte die Klassik Stiftung Weimar zusammen 1,5 Millionen Euro zusätzlich für 2013. Im Haushaltsentwurf der Bundesregierung sei ursprünglich eine Förderung von rund 9,3 Millionen Euro vorgesehen gewesen. Dies sei auf knapp 10,1 Millionen Euro erhöht worden. Auch Thüringen werde im aktuellen Landeshaushalt die Förderung voraussichtlich auf knapp 10,1 Millionen Euro erhöhen, erklärte Tillmann.

König Fußball siegt mit großem Abstand

Der Fernseh-Mittwoch wurde ganz deutlich von König Fußball dominiert: Durchschnittlich 7,2 Millionen Zuschauer sahen im ZDF das furiose Spiel des FC Bayern München gegen OSC Lille. Davon profitierte auch das „heute-journal“ dazwischen mit 6,76 Mio. Auf Platz Drei und Vier kam das Erste mit der „Tagesschau“ (5,2 Mio.) und dem „Brennpunkt“ zur US-Wahl (5,0 Mio.)