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Prozess: Kunsthaus muss Geld für Fälschung zurückzahlen ++ Festival: Ruhrtriennale zufrieden mit Auslastung ++ TV-Quoten: Mit Senta Berger war die ARD nicht schief gewickelt

Kunsthaus muss Geld für Fälschung zurückzahlen

Erstmals muss ein Kunsthaus für eine versteigerte Fälschung Wolfgang Beltracchis eine Millionensumme an den geprellten Käufer zurückerstatten. Das Kölner Landgericht verurteilte das Auktionshaus Lempertz am Freitag nach einem jahrelangen Zivilprozess dazu, gut zwei Millionen Euro Schadenersatz für ein vermeintliches Bild von Heinrich Campendonk an ein maltesische Unternehmen zurückzuzahlen. Laut Gericht hatte das Auktionshaus „die Zuschreibung des Bildes zu Campendonk ohne hinreichende Grundlage vorgenommen“.

Ruhrtriennale zufrieden mit Auslastung

Mit Senta Berger war die ARD nicht schief gewickelt

Der Fernseh-Donnerstag wurde zum Quotenkampf zwischen den Öffentlich-Rechtlichen. Am Ende gewannen die ARD-„Hochzeiten“ mit Senta Berger souverän mit 4,54 Mio. Zuschauern (14,8 % Marktanteil). „Schief gewickelt“ im ZDF kam nur auf 3,31 Mio. – und wurde noch von der RTL-Serie „Alarm für Cobra 11“ (4,04 Mio.) auf Platz Drei verwiesen.