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Kunst: Ai Weiwei soll Deutschland bei Biennale 2013 vertreten ++ Medien: Annika Bunse gewinnt Journalistenpreis ++ TV-Quoten: Guido Knopps TV-Abschied nur mäßig erfolgreich

Ai Weiwei soll Deutschland bei Biennale 2013 vertreten

Der chinesische Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei soll Deutschland bei der Biennale 2013 in Venedig repräsentieren. Er soll den Deutschen Pavillon zusammen u.a. mit dem Regisseur Romuald Karmakar gestalten, wie das Institut für Auslandsbeziehungen am Mittwoch mitteilte. Ai Weiwei werde ein Konzept entwickeln, das auch von anderen Künstlern umgesetzt werden könnte, falls er selbst das Land bis dahin nicht verlassen dürfe.

Annika Bunse gewinnt Journalistenpreis

Die freie Journalistin Annika Bunse erhält für ein Multimedia-Feature über politische Witze in der DDR den ersten Preis beim neuen „dpa news talent“-Wettbewerb. Die 29-Jährige aus Berlin hatte 2011 ihr Projekt „DDR-Flüsterwitze – Protest hinter vorgehaltener Hand“ aus Videointerviews mit Zeitzeugen, einer Karte und einem Lexikon zusammen mit dem Redakteur Julius Tröger für die Berliner Morgenpost erarbeitet.

Guido Knopps TV-Abschied nur mäßig erfolgreich

Der Einstieg in den Ausstieg von ZDF-Chefhistoriker Guido Knopp hatte am Dienstag eine mäßige Quote: 2,67 Mio. Zuschauer verfolgten den ersten Teil seiner Dokumentationsreihe „Weltenbrand“, mit der sich der 64-jährige Historiker in den Ruhestand verabschiedet. Am besten lief es für die ARD-Serien: „Mord mit Aussicht“ verbuchte 5,13 Mio. Zuschauer, die anschließende Krankenhaussoap „In aller Freundschaft“ sogar 5,26 Mio.