Meldungen

KulturNews

Kunst: Preis der Nationalgalerie erstmals nicht dotiert ++ Theater: Russischer Regisseur: „Pussy Riot“ hat moralisch gehandelt ++ Auszeichnung: Hellmuth Karasek bekommt den „Elbschwanenorden“ ++ TV-Charts: RTLs Schuldenberatung kommt gut an

Preis der Nationalgalerie erstmals nicht dotiert

Vier international arbeitende Künstler sind für den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst in Berlin nominiert worden. Um die erstmals undotierte Auszeichnung bewerben sich Kerstin Brätsch (Deutschland), Mariana Castillo Deball (Mexiko), Simon Denny (Neuseeland) und Haris Epaminonda (Zypern). Der Gewinner wird im September 2013 bekanntgegeben. Der Preis wurde vom Verein der Freunde der Nationalgalerie ins Leben gerufen. Erstmals ist er im kommenden Jahr nicht mehr mit 50.000 Euro dotiert, sondern mit einer Einzelausstellung für den Gewinner verbunden.

Russischer Regisseur: „Pussy Riot“ hat moralisch gehandelt

Der russische Regisseur Andrej Mogutschi sieht die Künstler im Zentrum der Protestbewegung gegen Präsident Wladimir Putin. „Der andere Teil der Gesellschaft schläft oder ist total zynisch geworden.“ Das Punkgebet der Performance-Gruppe „Pussy Riot“ aus Protest gegen Putin in der Moskauer Erlöser-Kathedrale sei für ihn „ein moralischer Schritt“ gewesen. Die drei Frauen waren wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ zu je zwei Jahren Straflager verurteilt worden.

Hellmuth Karasek bekommt den „Elbschwanenorden“

Die Hamburger Regionalgruppe des Vereins Deutsche Sprache hat Hellmuth Karasek, der auch Autor dieser Zeitung ist, zum „Tag der deutschen Sprache“ im Gästehaus der Universität Hamburg mit dem „Elbschwanenorden“ ausgezeichnet. Zur Begründung hieß es, dass Karasek „tiefgründige Kenntnisse und Erkenntnisse zu den unterschiedlichsten Themen und Zeiterscheinungen“ in einem unverkennbaren Stil formuliere.

RTLs Schuldenberatung kommt gut an

Schöner Erfolg für die ARD: Der Jan-Fedder-Film „Der Hafenpastor“ war am Mittwoch mit 5,23 Mio. Zuschauern und einem Marktanteil von 17,4 Prozent die klare Nummer 1 in den deutschen Wohnzimmern. Beim jungen Publikum, wo der Film nur solide Zahlen erreichte, gewann „Raus aus den Schulden“ mit mittelmäßigen 1,96 Mio. und 16,9 Prozent. Insgesamt sahen 3,7 Mio. die RTL-Sendung.