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Ausstellung: Besucherrekord bei Documenta erwartet ++ Staatsoper: Saisoneröffnung wegen Erkrankung abgesagt ++ Bühnen: Schaubühne Berlin spielt „Hamlet“ in Ramallah ++ TV-Charts: Harald Schmidts Zuschauer fliehen täglich

Besucherrekord bei Documenta erwartet

Auch in den verbleibenden neun Tagen rechnet die Leitung der documenta 13 (d13) in Kassel mit einem anhaltenden Besucherinteresse: Allein am vergangenen Wochenende, dem bislang besucherstärksten, seien mehr als 15.000 Kunstinteressierte auf der documenta gewesen. Bereits zur Halbzeit Ende Juli wurden rund 378.000 Tickets verkauft. Das seien mehr als die Hälfte der während der documenta 12 vor fünf Jahren insgesamt verzeichneten Gäste. Medienberichten zufolge könnte der Rekord der documenta 12 um 60.000 Tickets übertroffen werden.

Saisoneröffnung wegen Erkrankung abgesagt

Die Staatsoper hat den heutigen Arienabend zur Saisoneröffnung wegen Erkrankung der Starsopranistin Anja Harteros ersatzlos abgesagt. Bereits gekaufte Konzertkarten werden zurück genommen. Es werde ein Ersatztermin für das Konzert gesucht, teilte die Oper mit. Die morgige „Tosca“-Vorstellung im Schiller-Theater ist somit die offizielle Spielzeiteröffnung.

Schaubühne Berlin spielt „Hamlet“ in Ramallah

Die Schaubühne Berlin spielt zum ersten Mal in den Palästinensischen Gebieten. Thomas Ostermeiers Inszenierung „Hamlet“ gastiert am 16. September in Ramallah, wie das Goethe-Institut mitteilte. Die Vorstellung wird im Al-Kasaba Theatre and Cinematheque gezeigt. Die Shakespeare-Tragödie wird in der deutschen Fassung von Marius von Mayenburg gespielt und arabisch übertitelt. Schon mehrfach gastierte das Freedom Theatre Jenin in Berlin. Ein Gegenbesuch im Westjordanland war stets geplant, musste jedoch wiederholt verschoben werden – unter anderem 2011, nachdem der Gründer und Leiter des Freedom Theatres Juliano Mer Khamis vor seinem Theater erschossen wurde.

Harald Schmidts Zuschauer fliehen täglich

Die Entwicklung sieht nicht gut aus. Nachdem „Die Harald Schmidt Show“ bei ihrem Pay-TV-Debüt am Dienstag schon nur 20.000 Sky-Zuschauer interessiert hatte, fiel sie nun unter die 5.000er-Marke, auf offiziell 0,00 Mio. Selbst für Sky-Verhältnisse sind diese Werte ein Flop. Kann sich Schmidt nicht dauerhaft deutlich verbessern, dürfte auch bei Sky irgendwann die Frage auftauchen, ob man sich eie solche Investition leisten kann oder darf. Die RTL-Actionserie „Alarm für Cobra 11“ gewann den Tag. Allerdings: Mit 4,24 Mio. Zuschauern erreichte sie nur ordentliche Marktanteile.