Ausstellung

Raffaels "Sixtinische Madonna" hängt wieder am alten Platz

Erfolg für Dresdens berühmtestes Gemälde.

Am Wochenende ist die Sonderausstellung rund um Raffaels "Sixtinische Madonna" mit einer Besucherzahl von rund 212.000 zu Ende gegangen. Vor allem an den Tagen vor der Schließung drängten mit etwa 12.000 Museumsgästen viele Menschen zur Ausstellung, sagte der Sprecher der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Stephan Adam. Die Schau "Die Sixtinische Madonna. Raffaels Kultbild wird 500" wurde Ende Mai in der Gemäldegalerie Alte Meister eröffnet.

Von Dienstag an soll das Madonnenbild wieder an seinem angestammten Platz neben den italienischen Meistern der Renaissance hängen, hieß es. Auch der neue vergoldete Rahmen soll gegen die alte Umrandung ausgetauscht werden. Zudem kündigten die Kunstsammlungen an, die Gemäldegalerie Alte Meister im Frühjahr 2013 zu sanieren. Die Arbeiten starten voraussichtlich am 14. Januar und gehen bis 26. März.

Generaldirektor Hartwig Fischer sprach bei der Sonderausstellung von einem "großen Publikumserfolg". Dabei habe die Ausstellung auch über Deutschlands Grenzen hinweg große Aufmerksamkeit erfahren wie sich an der internationalen Berichterstattung beispielsweise im "Wall Street Journal", der "New York Times" und den großen Medien Russlands zeigte. Mit mehr als 250 Exponaten wurde erstmals die gesamte Geschichte des Gemäldes in einer Ausstellung chronologisch gezeigt.