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Oper: Intendant Laufenberg verlässt Köln mit Abfindung ++ Kunst: Picasso-Museum in Münster erhält 101 Linolschnitte ++ Klassik: Intendant Rose verlässt die Dresdner Philharmonie ++ TV-Quoten: Der Schweizer "Tatort" ließ viele Krimifans mitfiebern

Intendant Laufenberg verlässt Köln mit Abfindung

Die Stadt Köln hat die fristlose Kündigung des Opernintendanten Uwe Eric Laufenberg am Montag zurückgenommen. Beide Parteien einigten sich darauf, den Vertrag zum 31. August 2012 aufzulösen. Über die Konditionen sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte Stadtsprecher Gregor Timmer. Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" erhält der Ex-Intendant eine Abfindung von 210.000 Euro. Laufenberg war im Juni nach monatelangen Finanzquerelen gefeuert worden. Er hatte daraufhin angekündigt, den Rauswurf anfechten zu wollen. Zu seiner Nachfolgerin wurde inzwischen seine Stellvertreterin Birgit Meyer bestimmt.

Picasso-Museum in Münster erhält 101 Linolschnitte

Das Picasso-Museum in Münster kann künftig 101 weitere Linolschnitte des spanischen Künstlers präsentieren. Die Werke seien eine neue Dauerleihgabe der Sparkasse Münsterland, erklärte das Kunstmuseum Pablo Picasso. Die neue Sammlung sei eine bedeutende Ergänzung der bisherigen Grafikbestände des Hauses. Übergeben werden die Werke am Freitag. Ein Teil der Sammlung ist dann ab Freitag in der Sonderausstellung "Picasso unter Druck" zu sehen.

Intendant Rose verlässt die Dresdner Philharmonie

Der Intendant der Dresdner Philharmonie, Anselm Rose, wird seinen Ende 2014 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Das teilte die Stadt Dresden am Montag mit. Rose (43) habe Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) mitgeteilt, dass er sich nach Ablauf des Vertrages neuen Herausforderungen stellen wolle. Der Zeitpunkt eines Wechsels sei für die Philharmonie günstig, weil der Umbau des Kulturpalastes auf den Weg gebracht sei, wurde er indirekt zitiert. Rose hatte die Geschäfte bei der städtischen Philharmonie in Dresden 2004 übernommen. Zuvor war er bei den Münchner Symphonikern.

Der Schweizer "Tatort" ließ viele Krimifans mitfiebern

Am Sonntag hatte keiner eine Chance gegen den "Tatort": 7,25 Mio. Zuschauer fieberten beim Schweizer Krimi "Hanglage mit Aussicht" mit. Schärfster 20.15-Uhr-Kontrahent war das ZDF mit der Komödie "Ein Sommer in Kapstadt" (4,74 Mio.). Dahinter folgt schon ProSiebens Actionthriller "Salt" (4,28 Mio.). Zwischen die drei 20.15-Uhr-Filme schoben sich laut meedia.de die 20-Uhr-"Tagesschau" des Ersten (5,94 Mio.) sowie "Günther Jauch" (4,32 Mio.).