46. Theaterstatistik

Deutsche Bühnen: Mehr Besucher, mehr Einnahmen

Der Bühnenverein hat sich positiv über die wirtschaftlichen Rahmendaten von deutschen Theatern und Orchestern in der zurückliegenden Spielzeit 2010/2011 geäußert.

Diese seien "relativ stabil" geblieben, erklärte der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin. "Angesichts der Finanzkrise können wir sogar zufrieden sein." Immerhin besuchten hierzulande rund 32 Millionen Menschen Theateraufführungen und Konzerte. Die 46. Theaterstatistik präsentiert Daten zu 140 Stadt-, Staats- und Landesbühnen, 129 Orchestern, 200 Privattheatern und 68 Festspielbetrieben.

Die Besucherzahlen der öffentlichen getragenen Theater sei von etwa 18,8 Millionen in der Spielzeit ein Jahr zuvor auf etwa 19 Millionen leicht gestiegen, hieß es. Auch die Privattheater und Festspielveranstalter vermeldeten gestiegene Besucherzahlen mit einem Plus von zusammen 335.000 auf insgesamt 9,8 Millionen. Lediglich bei den Konzerten habe es mit 29.000 weniger Zuhörern einen ganz leichten Rückgang gegeben. Insgesamt besuchten in der Spielzeit 2010/2011 rund 32 Millionen Besucher Theater, Opern und Konzerte. In der Spielzeit zuvor waren es 31,5 Millionen. Laut Statistik erhöhten sich die öffentlichen Zuschüsse um 3,7 Prozent auf 2,25 Milliarden Euro. Die Häuser konnten zudem ihre Eigeneinnahmen um rund 2,7 Prozent auf 497 Millionen Euro steigern. Insgesamt standen den Theatern und Orchestern einschließlich eigener Einnahmen rund 2,8 Milliarden zur Verfügung.