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Klassik: Russin Olga Viktorova erhält Komponistenpreis in Berlin ++ Medien: Jungen Deutschen mangelt es an Nachrichtenwissen ++ Moderne Kunst: 16,6 Millionen Euro für Sprengel-Museums-Anbau ++ TV-Quoten: Die Olympia-Schlussfeier in London lag gut im Trend

Russin Olga Viktorova erhält Komponistenpreis in Berlin

Die Russin Olga Viktorova wird mit dem Komponistenpreis des Berliner Festivals "Young Euro Classic" ausgezeichnet. Für ihre Komposition "Lux aeterna", die vom Ural Youth Symphony Orchestra aufgeführt wurde, erhält sie den mit 5000 Euro dotierten Europäischen Komponistenpreis. Die 1960 geborene Komponistin ist Absolventin des Petersburger Konservatoriums und unterrichtet Komposition in Jekaterinburg. Zum Festival der Jugendorchester kamen in diesem Jahr mehr als 27000 Besucher zu rund 30 Konzerten.

Jungen Deutschen mangelt es an Nachrichtenwissen

Junge Deutsche haben einer wissenschaftlichen Befragung zufolge deutlich geringeres Wissen über aktuelle Nachrichten als Erwachsene. Zudem relativiert die Studie der Technischen Universität Dresden die Rolle des Internets für die Informationsgewinnung. Demnach hatten nur 39 Prozent der Jugendlichen (14 bis 17 Jahre) und jeder Zweite der jungen Erwachsenen (18 bis 29 Jahre) von den zwei wichtigsten Nachrichtenereignissen des Vortages gehört. Bei den über 30-Jährigen waren es 66 Prozent.

16,6 Millionen Euro für Sprengel-Museums-Anbau

Das Land Niedersachsen steuert für einen geplanten Anbau am Sprengel-Museum in Hannover 16,6 Millionen Euro bei. Die Landeshauptstadt beziffert als Bauträger die Gesamtkosten auf rund 28,5 Millionen Euro und will selbst 6,9 Millionen Euro für die Realisierung des Anbaus beitragen. Der Verein Freunde des Sprengel-Museums wirbt bei Sponsoren für die Zuwendung der verbleibenden fünf Millionen Euro. Mit dem Bau will die Stadt für die seit der Eröffnung des Museums im Jahr 1979 erweiterte Sammlung einen Präsentationsraum schaffen.

Die Olympia-Schlussfeier in London lag gut im Trend

Mit vorherigen Schlussfeiern lassen sich die Quoten des Olympia-Finales in London nur schwer vergleichen, sorgt doch die Zeitverschiebung für völlig andere Sendezeiten. Diesmal sahen zumindest 5,76 Mio. Sportfans ab 21.55 Uhr zu, in Peking waren es 2008 ab 13.55 Uhr deutscher Zeit nur 4,64 Mio., in Athen 2004 ab 20.10 Uhr zu bester Sendezeit aber fast 10 Mio. In den Tages-Charts landeten laut meedia.de der ARD-"Tatort" (6,61 Mio.) vor der "Tagesschau" (6,20 Mio.) und dem DFL-Supercup Bayern München-Dortmund im ZDF (5,95 Mio.).