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Festival: Christian Thielemann ist in Bayreuth die Gage egal ++ Kulturpolitik: Birgit Meyer als neue Kölner Opernintendantin gehandelt ++ Auszeichnung: Goethe-Institut ehrt US-Soziologin Miller-Indriss ++ TV-Quoten: Die spannendste Sendung ist das Sommerwetter draußen

Christian Thielemann ist in Bayreuth die Gage egal

Bei seinen Auftritten in Bayreuth ist dem Dirigenten Christian Thielemann die Gage egal - auch wenn die Mühen bei den Festspielen groß sind. "Bayreuth ist mir ein Herzensanliegen. Wenn ich meine Lohntüte sehe, wird mir immer ziemlich schlecht, besonders nach den 'Ring'-Jahren - so kaputt, wie man da nach Hause kam", sagte Thielemann dem "Nordbayerischen Kurier". Doch auch nach 110 Aufführungen, die er in Bayreuth inzwischen schon dirigiert hat, sei er immer noch davon überzeugt: "Das ist das tollste Theater auf der ganzen Welt."

Birgit Meyer als neue Kölner Opernintendantin gehandelt

Nach der fristlosen Entlassung des Kölner Opernintendanten wird die Operndirektorin Birgit Meyer als Nachfolgerin gehandelt. Meyer hatte nach dem Eklat um Uwe Eric Laufenberg kommissarisch die Leitung der Oper übernommen. Auf die Frage, ob Meyer das Amt langfristig antreten werde, sagte der Kölner Kulturdezernent Georg Quander, die Stadt sei bemüht, die Intendanz möglichst schnell wieder zu besetzen

Goethe-Institut ehrt US-Soziologin Miller-Indriss

2500 Euro ist der Interkulturpreis des Goehte-Institus wert. Er geht in diesem Jahr an die US-Soziologin Cynthia Miller-Idriss. Die Wissenschaftlerin überzeugte die Jury mit ihrem Beitrag über rechtsextremistische Jugendbewegungen in Deutschland. Rechtsradikale Erkennungszeichen machten ihrem Essay zufolge nicht vor Landesgrenzen halt, vielmehr komme es zu "Wanderungen" von Symbolen über nationalgesellschaftliche Kontexte hinweg. Dieser "Prozess von Aneignung und Weitergabe" sei bislang kaum untersucht worden, erklärte die Jury.

Die spannendste Sendung ist das Sommerwetter draußen

Der erste Sonnentag seit langem trieb die Deutschen ins Freie. Das schlägt sich auch in den TV-Quoten nieder: Nicht eine Sendung kam am Montag über die 4-Mio-Marke. Die meisten Zuschauer konnte das ZDF-"heute journal" (3,88 Mio.) verbuchen, vor dem ARD-Film "Willkommen bei den Sch'tis" (3,84 Mio.). Auch Platz Drei und Vier gingen an die Öffentlich-Rechtlichen mit der "Tagesschau" (3,79 Mio.) und dem ZDF-Film "Die Tochter des Mörders" (3,60 Mio). Als einige Sendung der Privatsender kam "Extra - Das RTL Magazin" (3,34 Mio.) unter die Top 5.