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Kino: Quentin Tarantino schreibt das Ende des neuen Films um ++ Ausstellung: Familienfotos des Dichters Hans Fallada in Carwitz ++ Gedenkstätte: Haus für die Konzeptkunst der Hanne Darboven ++ TV-Quoten: Den Ärzten und Anwälten über die Schulter geschaut

Quentin Tarantino schreibt das Ende des neuen Films um

Alle, die im Internet bereits das Drehbuch zu Quentin Tarantinos neuem Film "Django Unchained" gelesen haben, seien gewarnt: Der Regisseur hat das Ende geändert. Auf der Messe "Comic-Con" in San Diego erzählte Jamie Foxx, der neben Leonardo DiCaprio und Christoph Waltz die Hauptrolle spielt, wie es geschah. "Mein Ende funktioniert nicht", habe Tarantino kurz vor Drehschluss gerufen, sei in den Wohnwagen gegangen - und kurz darauf mit dem neuen Schluss herausgekommen. Foxx zeigte sich tief beeindruckt von diesem Arbeiten. Die Möglichkeit, dass Tarantino mit dem Umschreiben darauf reagiert haben könnte, dass jeder Quentin-Fan das alte Ende bereits kannte, kam Foxx nicht in den Sinn.

Familienfotos des Dichters Hans Fallada in Carwitz

Hans Fallada war tiefer in seiner bürgerlichen Familie verwurzelt als bisher bekannt. Auf die Prägung des Dichters geht die bisher umfangreichste Ausstellung zu seinen Familienbildern ein, die die Hans-Fallada-Gesellschaft mehrere Jahre lang erarbeitet hat. Die Schau wird bei den Fallada-Tagen in Carwitz (Mecklenburg-Vorpommern) vorgestellt. Fallada - bürgerlich: Rudolf Ditzen - gilt als einer der bedeutendsten sozialkritischen deutschen Dichter der 1930er und 1940er Jahre.

Haus für die Konzeptkunst der Hanne Darboven

Die Werke der Konzeptkünstlerin Hanne Darboven sollen künftig wissenschaftlich erfasst werden. Dafür hat die Hanne Darboven Stiftung ihr Wohnhaus in Rönneburg bei Hamburg zurückgekauft. Hanne Darboven (1941-2009) gehörte zu den wichtigsten Konzeptkünstlerinnen der Gegenwart. Die jetzt von der Stiftung erworbene Villa ist das ehemalige Stammhaus des Kaffeeunternehmens J. W. Darboven, in dem Hanne Darboven bis zu ihrem Tod wohnte.

Den Ärzten und Anwälten über die Schulter geschaut

Der Dienstag gehörte den Öffentlich-Rechtlichen: Den Sieg holte sich erwartungsgemäß die Krankenhausserie "In aller Freundschaft" mit 6,01 Mio. Zuschauern. Die Anwaltserie "Der Dicke" (5,16 Mio.) kommt auf Platz zwei, gefolgt von den "Rosenheim-Cops" des ZDF (3,99 Mio.) sowie den weiteren ARD-Programmen "Fakt" (3,92 Mio.) und "Tagesschau" (3,57 Mio.). Stärkste Sendung der Privaten war laut meedia.de "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (3,52 Mio.).