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Musik: Dirigent Kurt Masur plant neuen Auftritt ++ Literatur: FU-Präsident Peter André Alt führt auch Schillergesellschaft ++ Film: Frédéric Beigbeder hält Liebe für die letzte Utopie ++ TV-Quoten: Pro Sieben stielt RTL die Show am Samstagabend

Dirigent Kurt Masur plant neuen Auftritt

Drei Monate nach seinem schweren Sturz will Kurt Masur erstmals wieder am Pult stehen. Gemeinsam mit seinem Sohn Ken David beabsichtigt er in den USA unter freiem Himmel Mozart zu dirigieren. "Wenn alles gut geht", wie Masur der dpa sagte. Masur, 84, dirigiert den zweiten Teil des Konzerts, den ersten überlässt er seinem Sohn. Der Maestro war am 26. April vom Podium im Pariser Théâtre des Champs-Elysées gestürzt und hatte sich das Schulterblatt gebrochen.

FU-Präsident Peter André Alt führt auch Schillergesellschaft

Der Präsident der Freien Universität Berlin, Peter-André Alt, leitet jetzt auch die Deutsche Schillergesellschaft. Der Literaturwissenschaftler wurde auf der Mitgliederversammlung in Marbach am Neckar zum neuen Präsidenten gewählt, teilte die Gesellschaft mit. Alt gab 2005 eine zweibändige Schillerbiografie heraus. Die Deutsche Schillergesellschaft ist der Trägerverein des Deutschen Literaturarchivs Marbach.

Frédéric Beigbeder hält Liebe für die letzte Utopie

Die Liebe ist ein Horror, aber sie ist das Beste, was du je kriegen wirst, glaubt zumindest Frédéric Beigbeder. Er sagte der "Welt am Sonntag", die Liebe sei die letzte Utopie, die den Menschen bleibe. Als Antrieb dafür vermutet Beigbeder auch Romane und Filme. In seinem Werk "Das verflixte dritte Jahr" sieht das so aus: Ein Liebespaar am Strand - und im Hintergrund eine Tsunami-Welle. Beigbeders hat seinen Roman "Die Liebe währt drei Jahre" selbst verfilmt.

Pro Sieben stielt RTL die Show am Samstagabend

Die zweiten Folge der neuen Staffel "Schlag den Star" auf ProSieben ist gut gestartet: 1,55 Millionen junge Zuschauer interessierten sich für das Spiele-Duell. Das reichte für 17,0 Prozent und den Tagessieg. RTL hatte das Nachsehen: Das Spielfilm-Doppel aus "Invasion" und "Driven to kill" floppte. Das ZDF war beim Gesamtpublikum mit Wiederholungen erfolgreich: Für "Einsatz in Hamburg" und "Der Kriminalist" entschieden sich mehr als vier Millionen Zuschauer.