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Medien: "Titanic" will vor Gericht für Papst-Satire kämpfen ++ Kulturpolitik: Intendant Fleck verlässt Bundeskunsthalle vorzeitig ++ Musik: The Killers kommen im September nach Berlin ++ TV-Quoten: ARD hält die ersten drei Plätze am Fernseh-Montag

"Titanic" will vor Gericht für Papst-Satire kämpfen

Das Satiremagazin "Titanic" will das Verbot seines Papst-Titelbildes nicht hinnehmen. Die Anwältin der "Titanic" werde Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung des Hamburger Landgerichts einlegen, kündigte Chefredakteur Leo Fischer an. "Wir schöpfen den Rechtsweg voll aus und ziehen notfalls bis vors Jüngste Gericht." Die Pressekammer des Gerichts hatte auf Antrag der katholischen Kirche geurteilt, dass Titelblatt und Rückseite der aktuellen "Titanic" nicht länger verbreitet werden dürfen.

Intendant Fleck verlässt Bundeskunsthalle vorzeitig

Der wegen seiner Ausstellungspraxis heftig kritisierte Intendant der Bonner Bundeskunsthalle, Robert Fleck, geht vorzeitig. Er hat um die Entbindung von seiner Aufgabe ab 1. Oktober gebeten. Als Grund gab er eine Lehrtätigkeit an der Kunstakademie Düsseldorf an. Ursprünglich sollte Flecks Vertrag Ende 2013 auslaufen. Er war zuletzt wegen einer Anselm-Kiefer-Ausstellung in die Kritik geraten, die ausschließlich Werke aus einer Privatsammlung zeigt.

The Killers kommen im September nach Berlin

4 Jahre Auszeit haben sich The Killers gegönnt. Am 14. September meldet sich die US-Band mit ihrem neuen Album "Battle Born" zurück, teilte Universal Music mit. Während der Pause hatte erst Sänger Brandon Flowers sein Soloalbum "Flamingo" (2010) veröffentlicht, Drummer Ronnie Vannucci zog mit "Big Talk" (2011) nach. Im September stehen The Killers, die weltweit rund 15 Millionen Alben verkauften, beim Berlin Festival auf der Bühne.

ARD hält die ersten drei Plätze am Fernseh-Montag

"In aller Freundschaft" hat am Dienstag - wie fast immer - mit 5,34 Millionen Zuschauern die höchste Quote. Davon profitierte wie üblich auch die Serie davor: 4,95 Mio. sahen "Der Dicke". Diesmal aber konnte das Erste auch Platz Drei und Fünf belegen, mit "Report München" (3,7 Mio) und "Tagesschau" (3,49 Mio.). Dazwischen behauptete sich das ZDF mit den "Rosenheim-Cops" (3,6 Mio.).