Museen

Udo Lindenbergs "Panik City" soll in die Speicherstadt ziehen

In die Verhandlungen für Udo Lindenbergs "Panik City" kommt Bewegung. Die Stadt hat dem Musiker einen konkreten Vorschlag für sein geplantes Museum gemacht.

"Ich glaube, das kann jetzt eine runde Sache werden. Wir haben in der Speicherstadt Räume gefunden, die man für das Museum nutzen kann", sagte Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) der Nachrichtenagentur dpa. "Die Gespräche werden jetzt über den Sommer hin konkretisiert. Ich gehe davon aus, dass wir das zusammen hinbekommen können." Über die Finanzierung laufen derzeit noch Gespräche. Das Gebäude gehört der Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) und könnte dem Museum zu einem günstigen Mietpreis zur Verfügung gestellt werden.

Der Rockmusiker selbst hatte von dem neuen Angebot noch nichts gehört. "Aber dann liegt die "frohe Botschaft" wohl im Büro eines Panik-Mitarbeiters. Ich bin gespannt", sagte er gestern. "Man muss dahin gehen, wo die Action ist", sagte Lindenberg - und bezog dies nicht nur auf den Standort in der Speicherstadt. Seit Jahren nun ist er schon mit der Stadt Hamburg im Gespräch über sein Projekt. Doch ausgerechnet die Stadt, wo der Rockpionier vor mehr als 40 Jahren erstmals seine Zelte aufschlug, enttäuschte ihn in dieser Hinsicht zunehmend.