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Medien: "New York Times" startet chinesische Online-Ausgabe ++ Kunst: Bund fördert den Ankauf von Uecker-Werken ++ Klassik: Barenboim spielt mit Divan Orchester beim Papst ++ TV-Charts: Nur die "Tagesschau" kann einigermaßen mithalten

"New York Times" startet chinesische Online-Ausgabe

Die US-Tageszeitung "New York Times" ist am Donnerstag mit einer chinesischsprachigen Ausgabe online gegangen. Mit der Webseite wolle die Zeitung "die wachsende Zahl an gebildeten und wohlhabenden Bürgern in China mit Qualitätsjournalismus aus den Bereichen Weltpolitik, Wirtschaft und Kultur versorgen", teilte die "NYT" mit. Geplant sind täglich rund 30 Artikel, bei denen es sich um Übersetzungen aus dem Englischen handelt sowie um Beiträge chinesischer Journalisten für die Zeitung.

Bund fördert den Ankauf von Uecker-Werken

830.000 Euro stellt der Bund zur Verfügung, damit das Staatliche Museum Schwerin vierzehn Werke des Künstlers Günther Uecker kaufen kann, teilte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) mit. Um den geplanten Erwerb der Werke aus der Sammlung Drautzburg zu realisieren, steuern auch die Kulturstiftung der Länder, die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin und das Schweriner Museum Gelder bei. Uecker wurde 1930 im mecklenburgischen Wendorf geboren.

Barenboim spielt mit Divan Orchester beim Papst

Daniel Barenboim gibt mit dem West-Eastern Divan Orchestra ein Konzert für Papst Benedikt XVI. Das Orchester aus jungen Musikern aus Israel, den arabischen Ländern, der Türkei und Spanien werde am 11. Juli in der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo dem Papst mit der 5. und 6. Sinfonie von Ludwig van Beethoven zum Namenstag gratulieren, hieß es. Anschließend gehen die Musiker auf Europa-Tournee mit den neun Sinfonien Beethovens.

Nur die "Tagesschau" kann einigermaßen mithalten

19,64 Millionen Fußballfans schauten sich im ZDF das EM-Halbfinale zwischen Portugal und Spanien an und sorgten für einen Traum-Marktanteil von 62,0 Prozent. In den Tages-Charts belegt das ZDF nicht nur den ersten Platz, sondern auch noch die Ränge 2 bis 4. Das Halbzeit-"heute-journal" sahen 16,47 Mio., die Moderationen im direkten Umfeld des Spiels kamen auf 15,04 Mio. und das "EM-Studio" sahen ab 23.35 Uhr noch 6,34 Mio. Zuschauer. Das stärkste Nicht-ZDF-Programm war am Mittwoch die 20-Uhr-"Tagesschau" des Ersten, die laut meedia.de immerhin 4,60 Mio. einschalteten.