Ausstellung

Seltene Exponate aus dem Kreml-Museum kommen nach Berlin

Rund 1000 Jahre deutsch-russische Beziehungen werden ab 6. Oktober in einer Ausstellung in Berlin beleuchtet.

Das größte Projekt führender Museen beider Länder ist im Neuen Museum auf der Museumsinsel zu sehen, wie der russische Botschafter in Deutschland, Wladimir Grinin, in Berlin sagte. Die etwa 700 Exponate sollen die vielfältigen Kontakte zwischen Deutschland und Russland seit dem zehnten Jahrhundert zeigen. Darunter sind bislang noch nie in Deutschland ausgestellte Kunstwerke und Artefakte aus dem Staatlichen Historischen Museum in Moskau und dem Kreml-Museum.

Zu sehen sind unter anderem der erste in Europa gefundene Diamant, ein Steinmosaik aus dem verschollenen Bernsteinzimmer, kostbare Handschriften, Porzellan und Waffen. Zu den seltenen Ausstellungsstücken gehören ferner Autogramme von Goethe und Schiller, Regierungsabkommen der jüngeren Geschichte, der zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion unterzeichnete Vertrag von Rapallo sowie der deutsch-russische Nichtangriffsvertrag von 1939.

Die Besucher in Berlin seien bis zum 13. Januar nächsten Jahres eingeladen, "russische Spuren in der deutschen Geschichte und deutsche Spuren in der russischen Geschichte zu entdecken", sagte der russische Diplomat. Seit vergangener Woche ist die historische Ausstellung "Russen und Deutsche - 1000 Jahre Kunst, Geschichte und Kultur" bereits in Teilen in Moskau zu sehen.