Ausstellung

Bilder von Ernst Ludwig Kirchner in der Moritzburg

Eine Ausstellung mit Werken des expressionistischen Malers Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) ist im Hallenser Kunstmuseum Moritzburg eröffnet worden.

Unter dem Titel "Ein gezeichnetes Leben" sind 63 Skizzen und Gemälde des "Brücke"-Gründungsmitglieds zu sehen. Die Schau ist zugleich Auftakt für eine Ausstellungsreihe mit Handzeichnungen der "Brücke"-Maler. Kirchner schuf rund 10.000 Zeichnungen, Aquarelle und Pastelle. Die präsentierten Arbeiten nehmen laut Museum Bezug auf Kirchners Lebensstationen Dresden, Berlin und Davos. Zu sehen sind Akte, Paare, Tanzszenen, Landschaften, Strand- und Straßenszenen sowie Selbstporträts des Künstlers. Auch Porträts ihm nahestehender Menschen, wie der "Brücke"-Mitstreiter Erich Heckel oder Kirchners Lebensgefährtinnen Dodo und Erna, werden gezeigt.

Die Bilder stammen aus der Sammlung Hermann Gerlinger. Der aus Würzburg stammende Unternehmer hatte dem Museum vor rund zehn Jahren fast 1000 Werke der "Brücke"-Maler zur Verfügung gestellt. Nach dem "Brücke"-Museum in Berlin verfügt die Moritzburg damit über den größten Sammlungsbestand.