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Ausstellung: Bund fördert Schau über Willy Brandt großzügig ++ Religion: Martin Mosebach kritisiert Gotteslästerung in der Kunst ++ TV-Quoten: Knapp 13 Millionen verfolgen den Sieg der Spanier

Bund fördert Schau über Willy Brandt großzügig

Die neue Dauerausstellung "Willy Brandt - Politikerleben" in Berlin-Mitte wird aus dem Etat von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) mit 643.000 Euro gefördert. Die Schau der Willy-Brandt-Stiftung wurde gestern eröffnet. Am alten Standort im Rathaus Schöneberg habe die Ausstellung nicht genug Aufmerksamkeit erfahren, sagte Neumann.

Martin Mosebach kritisiert Gotteslästerung in der Kunst

In der Kunst gerät das Ansehen des Christentums nach Einschätzung des Schriftstellers Martin Mosebach zunehmend unter die Räder. Die Gotteslästerung sei hier zur kalkulierten Spielerei verkommen, mithin eine billige und feige Veranstaltung, kritisiert Mosebach (60) in einem Beitrag für die "Berliner Zeitung". Heute sei "Blasphemie, wenn sie sich nicht gegen den Propheten Mohammed richtet, vollständig risikolos".

Knapp 13 Millionen verfolgen den Sieg der Spanier

Die vorletzten Vorrundenspiele der Fußball-Europameisterschaft brachten dem ZDF und auch dem Digitalkanal ZDFinfo starke Quoten: Um 20.45 Uhr schalteten 12,78 Millionen (42,2 Prozent) ein, um sich Spaniens 1:0 Sieg gegen Kroatien anzuschauen. Zeitgleich sahen in ZDFinfo 480.000 Kickerfans (Marktanteil 1,6 Prozent) den 2:0-Sieg der italienischen Elf gegen Irland. Damit ist diese Übertragung die bislang erfolgreichste Sendung von ZDFinfo.