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Oper: Elke Heidenreich kritisiert Kölner Kulturpolitik ++ Musik: Public viewing gibt es auch beim Bachfest ++ Theater: Berliner Ensemble eröffnet neue Bühne im Garten ++ TV-Charts: Nach der "Tagesschau" geht es bergab im Ersten

Elke Heidenreich kritisiert Kölner Kulturpolitik

Die Journalistin und Schriftstellerin Elke Heidenreich hat die Entlassung des Kölner Kulturdezernenten Georg Quander gefordert. Heidenreich bezeichnete den Streit um Einsparungen bei der Kölner Oper im "Kölner Stadt-Anzeiger" als "unendliches Trauerspiel". "Entlasst diesen Kulturdezernenten und nicht diesen Intendanten", forderte sie. Intendant Uwe Eric Laufenberg habe die "Oper auf ein ganz hohes, international anerkanntes Niveau gebracht". Die Stadt verlangt vom Intendanten Einsparungen, seit Monaten wird darum gestritten.

Public viewing gibt es auch beim Bachfest

75.000 Besucher hat das Leipziger Bachfest angelockt. Unter dem Motto "...ein neues Lied" fanden bei dem Festival rund um das 800-jährige Jubiläum von Thomanerchor, Thomaskirche und Thomasschule mehr als 120 Veranstaltungen statt. Als letztes Konzert stand in der Thomaskirche eine Aufführung der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach mit dem English Concert auf dem Programm. Erstmals wurden einige Konzerte auch live aus der Thomaskirche auf den Marktplatz übertragen.

Berliner Ensemble eröffnet neue Bühne im Garten

Im Hof des Berliner Ensembles entsteht ein neues Open-Air-Theater. Dort wird gerade eine feste Bühne installiert, die je nach Wetterlage in den Sommermonaten bis in den Herbst hinein bespielt wird, teilte das BE mit. Zur Premiere an diesem Dienstag im Rahmen des 1. Wien-Festivals gibt es "Wienerlieder" (20.30 Uhr) in der Inszenierung von Jutta Ferbers. Die öffentliche Generalprobe für den Liederabend findet heute ebenfalls um 20.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei, Einlassscheine gibt es an der Kasse des BE.

Nach der "Tagesschau" geht es bergab im Ersten

Die 11,63 Mio. Fans, die den Sieg der Tschechen gegen Polen am Sonnabend im ZDF sahen, bescherten dem Sender einen Marktanteil von 41,2 Prozent Auch die weiteren Plätze der Tages-Charts gehen an die Mainzer: Die Moderationen rund um das Europameisterschafts-Spiel sahen 9,53 Mio., das Halbzeit-"heute-journal" 9,49 Millionen. Erfolgreichstes Nicht-ZDF-Programm war die 20-Uhr-"Tagesschau" des Ersten (4,53 Mio.). Anschließend ging es bergab in der ARD: 2,90 Mio. schalteten die "Melodien der Berge" ein.