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Kulturpolitik: Grüne verlangen bessere Aufklärung zur Staatsoper ++ Theater: Frankfurt verlängert Vertrag mit Oliver Reese ++ Oper: Komponistin distanziert sich von Uraufführung ++ TV-Quoten: Formel 1-Übertragung ist der Renner am Pfingstsonntag

Grüne verlangen bessere Aufklärung zur Staatsoper

- Nach der verschobenen Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden fordern die Grünen vom Senat eine bessere Aufklärung. "Die Verwaltung muss jetzt alle Fakten auf den Tisch legen", sagte die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion im Abgeordnetenhaus, Sabine Bangert. Vor allem die zu erwartenden Mehrkosten sollten zügig im Parlament beziffert werden. "Millionenbeträge können wir schließlich im Haushalt nicht so einfach mal nachschießen", sagte sie. Wegen des überraschenden Fundes von Holzpfählen in 17 Meter Tiefe wurde die Eröffnung auf 2015 verschoben.

Frankfurt verlängert Vertrag mit Oliver Reese

Die Stadt Frankfurt will den Vertrag mit Schauspiel-Intendant Oliver Reese (48) um fünf Jahre bis 2019 verlängern. Der frühere Chefdramaturg des Deutschen Theaters Berlin leitet das Frankfurter Haus seit der Spielzeit 2009/2010. Unter Leitung von Reese hat es hohen Zuspruch erreicht. In der laufenden Spielzeit liegt die Auslastung bei 86 Prozent. Reese führt selbst Regie, zuletzt inszenierte er ein Stück über den Maler Francis Bacon.

Komponistin distanziert sich von Uraufführung

Die österreichische Komponistin Olga Neuwirth hat sich von der Uraufführung ihrer Oper "The Outcast" im Mannheimer Nationaltheater distanziert. Ihre Ideen seien derart verdreht worden, dass "die Handlung und Aussage des Dramaturgen und des Regisseurs Michael Simon so über unsere gestülpt wurden, bis sie ihrer geistigen Augenhöhe entspricht". Das sei "reine Verachtung des Schöpferischen". Das Stück ist eine Revue über das Leben des Schriftstellers und "Moby Dick"-Erfinders Herman Melville.

Formel 1-Übertragung ist der Renner am Pfingstsonntag

5,3 Mio. Zuschauer am Nachmittag - damit war die Formel 1 bei RTL unangefochtener Sieger am Pfingstsonntag. Einigermaßen dicht auf den Fersen war auf RTL der Wiederholungs-"Tatort" im Ersten (4,96 Mio.), dicht gefolgt von "Ein Sommer in den Bergen" im ZDF (4,89 Mio.) und dem anschließenden "heute journal" (4,81 Mio.). In direkter Konkurrenz zu "Inspector Barnaby" im ZDF mit insgesamt 3,25 Mio. Zuschauern zog "Sherlock" im Ersten klar den kürzeren - 2,61 Mio. hatten laut meedia.de die zweite Folge der zweiten Staffel eingeschaltet.