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Kulturpolitik: Baden-Württemberg will bei Kultur drastisch sparen ++ Literatur: Grass will nichts mehr zu seinem Griechenland-Gedicht sagen ++ Pop: Amanda Palmer sammelt 850.000 Dollar für neues Album ++ TV-Quoten: Bauernhof-Komödie siegt über die Freitagabendkrimis

Baden-Württemberg will bei Kultur drastisch sparen

Den staatlichen Museen und Landesbühnen in Baden-Württemberg drohen wegen der Haushaltsnöte des Landes massive Mittelkürzungen. So könnten die Zuschüsse für die staatlichen Museen in den kommenden beiden Jahren um jeweils 20 Prozent gekürzt und der Etat für die Großen Landesausstellungen um mindestens 500.000 Euro pro Jahr gesenkt werden, wie die "Stuttgarter Nachrichten" unter Berufung auf ein Arbeitspapier des Finanzministeriums berichten. So sollen insgesamt 25 Millionen Euro gespart werden. Zudem könnten die Landesbühnen in Bruchsal und Esslingen fusioniert werden.

Grass will nichts mehr zu seinem Griechenland-Gedicht sagen

Schriftsteller Günter Grass will sich zu seinem neuen Gedicht über die Griechenland-Politik der EU nicht weiter äußern. Nach seiner Ansicht sei in dem Text alles zusammengefasst, was er dazu zu sagen habe, erklärte seine Sprecherin Hilke Ohsoling am Samstag. Aus den Reihen der CDU musste sich der 84-Jährige unterdessen harsche Kritik anhören. "Insgesamt sollte man Günter Grass nicht mehr ganz so ernst nehmen", sagte der Vorsitzende des Europaausschusses des Bundestages, Gunther Krichbaum.

Amanda Palmer sammelt 850.000 Dollar für neues Album

Die US-Sängerin Amanda Palmer hat für ihr neues Album eine persönliche Rekordsumme von rund 850.000 US-Dollar von Fans eingesammelt. In sechs Tagen endet die Frist für das Crowdfunding-Projekt, mit dem Palmer ursprünglich nur 100.000 US-Dollar anstrebte. Als Dankeschön an die Spender verschenkt die Musikerin nun den Song "Do It With A Rockstar" aus dem im September erscheinenden Album "Amanda Palmer & The Grand Theft Orchestra". Am 12. Juni eröffnet Palmer in Berlin eine Ausstellung mit Werken verschiedener Künstler, die auch im Artwork der verschiedenen Versionen des Albums verwendet werden.

Bauernhof-Komödie siegt über die Freitagabendkrimis

Abschiedsdämpfer für "Die letzte Spur": Die letzte Folge der ZDF-Serie kam am Freitagabend nur auf 3,88 Mio. Zuschauer - letzte Woche hatten noch 5,06 Mio. zugeschaltet. Auch "Der Kriminalist" davor hatte nur knapp 4 Mio. Zuschauer statt der 5,74 der Vorwoche. Das Rennen machte am Freitagabend mal kein Krimi, sondern die ARD-Komödie "Das Leben ist ein Bauernhof" mit Heio von Stetten und Dominic Raake (4,21 Mio.). Platz Vier belegte die "Tagesschau" mit 3,14 Mio.