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Revue: Modeschöpfer Lacroix gestaltet Kostüme im Friedrichstadtpalast ++ Kulturpolitik: Einigung: Kölner Oper spielt doch in der kommenden Saison ++ Comic: Albert Uderzo kündigt für 2013 neuen "Asterix" an ++ TV-Charts: Doppelsieg für RTL, Pilawa enttäuscht

Modeschöpfer Lacroix gestaltet Kostüme im Friedrichstadtpalast

Der Friedrichstadtpalast möchte mit seiner neuen Revue "SHOW:ME" alle bisherigen Erfolge übertreffen. Die Show (Premiere: 18. Oktober) wird nach Angaben von Intendant Berndt Schmidt die teuerste Produktion in der Geschichte des Hauses sein. Die Kostüme für Eröffnung und Finale der Revue wurden von dem französischen Modeschöpfer Christian Lacroix entworfen. Autoren und Regisseure der Revue sind Jürgen Nass und Roland Welke. Insgesamt würden sich die Produktionskosten auf neun Millionen Euro belaufen, sagte Schmidt.

Einigung: Kölner Oper spielt doch in der kommenden Saison

Die neue Spielzeit der Kölner Oper ist gerettet. Im Streit um Finanzen und die Produktionen für die Saison 2012/2013 sei eine Einigung erzielt worden, teilte die Stadt Köln mit. Die Spielzeit könne nun nach den Vorstellungen von Opernintendant Uwe Eric Laufenberg umgesetzt werden. Der Stadtrat hatte einen Betriebskostenzuschuss von 32 Millionen Euro für den Spielbetrieb der Oper genehmigt. Zwischen Laufenberg und der Stadt hatte es einen heftigen Streit gegeben. Der Intendant hatte mit der kompletten Absage der Saison 2012/2013 gedroht.

Albert Uderzo kündigt für 2013 neuen "Asterix" an

Nächstes Jahr soll der 35. Asterix-Band erscheinen. Das kündigte der Erfinder der Comic-Figur, Albert Uderzo, in Völklingen an. Er besuchte dort die Ausstellung "Asterix & Die Kelten", die Exponate zur Geschichte des erfolgreichsten europäischen Comics präsentiert. Zum ersten Mal wird Uderzo nicht selbst am Comic beteiligt sein. "Wir geben Asterix in vertrauensvolle Hände ab", sagte der 85-Jährige. Entwickelt wird die neue Ausgabe von dem Szeneristen Jean Yves Ferri und dem Zeichner Frederike Mebarki. Einen Titel nannte Uderzo noch nicht.

Doppelsieg für RTL, Pilawa enttäuscht

Den Tagessieg am Fernsehmittwoch holte sich RTL: 5,20 Mio. Menschen schauten sich das "Let's Dance"-Finale an, der Abstand zur zweitpopulärsten Sendung war deutlich: 3,62 Mio. Zuschauer sahen "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (RTL). Dahinter folgt ein öffentlich-rechtliches Nachrichten-Duo aus 20-Uhr-"Tagesschau" (3,29 Mio.) und "heute-journal" (3,26 Mio.), die beiden 20.15-Uhr-Programme des Ersten und des ZDF enttäuschten hingegen. "Die Quizshow mit Jörg Pilawa" sahen nur 3,23 Millionen.