Kunst

Heute ist Schluss: 380.000 besuchten Richter-Ausstellung

Die Werkschau des Malers Gerhard Richter in Berlin rechnet bis zu ihrem Abschluss am Sonntag mit mehr als 380.000 Besuchern.

"Damit ist sie allein gemessen am Publikumsinteresse zu einer der erfolgreichsten Ausstellungen eines zeitgenössischen Künstlers weltweit avanciert", erklärte der Direktor der Neuen Nationalgalerie, Udo Kittelmann. Heute ist die Retrospektive "Gerhard Richter: Panorama" zum letzten Mal zu sehen, von 9 bis 22 Uhr.

Das Besucherinteresse war laut Kittelmann seit dem ersten Öffnungstag am 12. Februar überwältigend und ungebrochen. Das Kontingent von 30.000 Onlinetickets und 2000 Führungen sei bereits Ende März ausverkauft gewesen, hieß es. Vor Ort gab es jedoch noch reguläre Tickets. Im Schnitt besuchten mehr als 4500 Menschen täglich die Schau, einen Rekord mit über 7000 Besuchern gab es am 15. März. Die Wartezeit lag den Angaben zufolge bei höchstens einer Stunde.

Die Ausstellung zeigt 130 Bilder und fünf Skulpturen aus allen Schaffensperioden Richters. Der in Köln lebende Maler gilt als einer der weltweit wichtigsten zeitgenössischen Künstler. Die Werkschau wurde ihm zu seinem 80. Geburtstag am 9. Februar gewidmet. Sie entstand in Zusammenarbeit mit der Tate Modern in London und dem Pariser Centre Pompidou.