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Kunst: Auktionshäuser setzen mehr als 1,3 Milliarden Dollar um ++ Literatur: Gabriele Wohmann fordert den Büchner-Preis für sich ++ TV-Quoten: Dieter Bohlen wird für RTL zum Wettbewerbsnachteil

Auktionshäuser setzen mehr als 1,3 Milliarden Dollar um

Die beiden Auktionshäuser Christie's und Sotheby's haben bei ihren Frühjahrsauktionen in New York innerhalb von zwei Wochen mehr als 1,3 Milliarden Dollar (gut eine Milliarde Euro) umgesetzt. Christie's meldete für die Versteigerungen einen Erlös von 616 Millionen Dollar. Bei Sotheby's waren es sogar 704 Millionen - auch dank des "Schreis" von Edvard Munch, der zum Rekordpreis von fast 120 Millionen Dollar versteigert wurde.

Gabriele Wohmann fordert den Büchner-Preis für sich

Die Darmstädter Schriftstellerin Gabriele Wohmann fühlt sich bei der Vergabe des Georg-Büchner-Preises seit Jahren übergangen. Die renommierteste deutsche Auszeichnung für Literaten stehe ihr "schon längst" zu, aber "ich kann gar nichts dazu tun. Ich kriege ihn nicht mehr. Vielleicht posthum", sagte die bald 80-jährige Autorin laut Vorabmeldung in der Radiosendung "HR1-Talk".

Dieter Bohlen wird für RTL zum Wettbewerbsnachteil

2,83 Millionen Zuschauer schalten am Freitag die zweite Ausgabe der RTL-Show "DSDS Kids" an. Für den Marktführer war das ein überraschend niedriger Wert. Den Freitagssieg schnappt sich die ZDF-Serie "Ein Fall für Zwei" mit 5,92 Mio. Gesamtzuschauern. Stark war die Beteilung auf RTL 2, die Comic-Verfilmung "Hulk" lockte 840.000 Zuschauer zwischen 14- und 49 Jahren an.