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Film: Dominik Graf plädiert für mehr Unterhaltung im Kino ++ Kino: Zwei deutsche Filme für Studenten-Oscar nominiert ++ Literatur: Brücke Berlin-Preis an Schriftsteller Péter Nádas ++ TV-Quoten: Gegen die Halbgötter in Weiß kommt keine Konkurrenz an

Dominik Graf plädiert für mehr Unterhaltung im Kino

Regisseur Dominik Graf kritisiert das deutsche Filmwesen und plädiert für ein Kino, das vor Unterhaltung nicht zurückschreckt. "Der Verlust an Trivialität ist dramatisch", schreibt der 59-Jährige in einem Beitrag für die Wochenzeitung "Die Zeit". Die selbst gewählte Seriosität des deutschen Gegenwartsfilms widerspreche der Sehnsucht nach "Spektakel, brüllendem Gelächter, Jahrmarkts-Schock - alles Grundwesenszüge des Kinos".

Zwei deutsche Filme für Studenten-Oscar nominiert

Zwei deutsche Filme sind in der Kategorie "Bester ausländischer Film" für den Studenten-Oscar nominiert. Thomas Stuber von der Filmakademie Baden-Württemberg kann mit seinem Film "Von Hunden und Pferden" ebenso auf den Student Academy Award hoffen wie Elmar Imanov von der Filmschule Köln mit seinem Beitrag "Die Schaukel des Sargmachers". Sie konkurrieren in der Kategorie mit zwei Filmen aus Großbritannien und einem aus Australien. Die Studenten-Oscars werden am 9. Juni vergeben.

Brücke Berlin-Preis an Schriftsteller Péter Nádas

Der ungarische Autor Péter Nádas und seine Übersetzerin Christina Viragh erhalten für den Roman "Parallelgeschichten" den "Brücke Berlin"-Preis, den die BHF-Bank-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut, dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in zweijähriger Folge vergibt. Die Verleihung am 5. Juni ist mit einem Symposium im LCB verbunden.

Gegen die Halbgötter in Weiß kommt keine Konkurrenz an

Der Fernseh-Dienstag dominiert jede Woche die ARD: Die Krankenhausserie "In aller Freundschaft" ließ mit 5,94 Mio. Zuschauern alle Konkurrenz weit hinter sich. Platz zwei und vier belegte ebenfalls das Erste mit einer Folge "Der Dicke" (5,94 Mio.) und der "Tagesschau" (3,78 Mio.) Platz drei und fünf belegte RTL mit "CSI: Miami" (3,85 Mio.) und "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (3,23 Mio.).