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Legendär schmutziger Klang: Jim Marshall ist tot

Der britische Erfinder des Marshall-Verstärkers, Jim Marshall, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Seit mehr als 50 Jahren war Marshall für den "Sound of Rock" verantwortlich. Seine Gitarrenverstärker mit dem spezifischen "unsauberen" Klang kamen bei Konzerten von Musiklegenden wie Jimi Hendrix und Nirvana-Frontman Kurt Cobain zum Einsatz. "Mit großer Trauer müssen wir den Tod unseres geliebten Firmengründers, Wegbereiters und Freundes bekannt geben", heißt es in dem Nachruf über den "Urvater des Lärms" auf der Homepage der Firma Marshall Amplification.

Fund wirft neues Licht auf biblische Geschichte

In Jerusalem ist ein seltener ägyptischer Siegelstein aus der Zeit des biblischen Exodus gefunden worden. Archäologen entdeckten den 1,5 Zentimeter großen Siegelstempel unterhalb des Tempelbergs. Auf der Stempelseite ist der Name des Sonnengottes Amun-Re. Wissenschaftler datieren den Stein in die 19. Dynastie (1292-1186 v. Chr.). In dieser Epoche herrschte Ramses II. (1279-1213), der von manchen Forschern als der Pharao des Auszugs aus Ägypten angesehen wird.

Und noch ein neuer Mix: Kraftwerk wird immer exklusiver

Wieder so ein Scheinriese: Je länger ihre kreative Schaffenskraft zurückliegt, desto gottgleicher werden die Herren der Band Kraftwerk. Nun ist eine limitierte Version aller acht Alben zu erstehen, aber natürlich nicht irgendwo: 2000 Kopien kann man - und auch nur dort - über die Homepage des Museum of Modern Art erstehen (momastrore.org), knapp 160 Dollar kostet der Spaß.

Adios amigos: Der spanische Abend bannt die Zuschauer

Kabel Eins hängte alle Konkurrenten ab und setzte sich mit dem deutschen Doppel-Aus in der Europa-League an die Rankingspitze: 4,44 Mio Fußball-Fans verfolgten die Live-Konferenz der Spiele Athletic Bilbao - Schalke 04 und Hannover 96 - Athletico Madrid. Mehr Zuschauer (4,78 Mio) hatte nur die "Tagesschau". Traurig sah es bei Sat1 aus: Die "Harald Schmidt Show" kam auf 4,6 Prozent