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Vor allem digital: Das Kino der Nuller im Überblick

Und was charakterisiert die Nullerjahre? Die Nullen natürlich. Zusammen mit den Einsen machen sie den binären Code der digitalen Revolution.

Das Nuller-Kino also ist, wie Jürgen Müllers großformatiger Band "Filme der 2000er" zeigt, speziell. "Anything goes" auf der einen Seite ("Bowling for Columbine", "Das weiße Band" oder Brokeback Mountain"), Special-Effects auf der anderen: James Camerons "Avatar" oder Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Trilogie. Und auch in Guillermo del Toros Fantasyfilm "Pans Labyrinth" lernen die Träume laufen. Pan aber ist der Gott der Natur: Den Oscar hat "Pans Labyrinth" gar nicht für Spezialeffekte, sondern für die gute alte Maske eingeheimst. Und den "Hobbit", die Verlängerung der digitalen Nullerjahre ins Kino der Zehner, wollte Guillermo del Toro nach einigem Zögern dann lieber doch nicht drehen.