Restaurantcheck Berlinale

Boris Radczun betreibt den neuen "Pauly Saal"

Herr Radczun, der "Pauly Saal" an der Auguststraße war der diesjährige "Hot Spot" der Berlinale. Wie hoch war der Glamourfaktor?

Sehr hoch, aber nicht nur wegen der Stars. Generell war die Stadt voll von berühmten Produzenten, Regisseuren und natürlich Schauspielern. Es ist toll, wenn zehn Sprachen zu hören sind, um Mitternacht noch ein neuer Schwung an Gästen reingespült wird, alle toll angezogen sind und sich lässig bewegen.

Wer war Ihr prominentester Gast?

Zum einen Naomi Campbell. Wobei wir erst kurz vor der Veranstaltung mit den Bauarbeiten fertig geworden sind. Es hieß also quasi: Bauarbeiter raus, Naomi rein. Außerdem natürlich Angelina Jolie und Brad Pitt. Wobei Brad Pitt schon am Nachmittag im "Pauly Saal" war und seine Fotografien persönlich aufgehängt hat. Er war ganz locker, nahbar, sehr sympathisch - und er hatte Hunger. Eigentlich war das Restaurant wegen der Premierenfeier geschlossen, doch unser Küchenchef hat ihm dann spontan etwas gemacht und dann saß er einfach beim Putzlicht am Tisch und hat gegessen. Sehr sympathisch!

Welchen Gast würden Sie gerne einmal persönlich begrüßen?

Ich habe da keine prominenten Wünsche, sondern freue mich besonders über Stammgäste, denen der "Pauly Saal" gefällt und die sich hier wohlfühlen.