Quoten

Thomas Gottschalk wird in der ARD zum Zuschauerschreck

Was für ein Absturz: Als sich Thomas Gottschalk Anfang Dezember bei "Wetten, dass..?" mit Karl Lagerfeld unterhielt, sahen 14,7 Millionen Menschen zu.

Als Lagerfeld nur zwei Monate später am Dienstag bei "Gottschalk Live" zu Gast war, waren es nur noch 1,4 Millionen, eine Quote von fünf Prozent. Die Zahlen der jüngsten Sendung sind ein Desaster - es scheint allmählich so, als hätte die ARD mit der Verpflichtung des 61-Jährigen einen Fehler gemacht.

In den Internetforen, die der Sendung zugeschaltet sind, diskutieren sich Fans und Kritiker des Moderators die Köpfe heiß. Eine unglückliche Gästeauswahl wird ihm da vorgeworfen, wofür der Lagerfeld-Besuch als Beleg gelten darf: Dem Modezar länger als eine Viertelstunde zuzuhören, erwies sich als extrem anstrengend. Einige raten Gottschalk auch dazu, sich Publikum ins Studio zu holen und so mehr Leben in die Runde zu bringen.

Schon am Wochenende hatte sich die ARD-Vorsitzende Monika Piel genötigt gesehen, für Gottschalk eine Lanze zu brechen. Die negative Entwicklung der Zuschauerzahlen mache sie "absolut nicht nervös", sagte sie dem "Focus". Allerdings lag die geringste Zuschauerzahl da noch bei 1,83 Millionen - seitdem wendeten sich weitere 400 000 Menschen ab.