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5 Lieder auch für Nicht-Fans

1. "Trouble", 1999: Dieser Song vom Debütalbum zeigt die Coldplay-Formel in Reinform: ein süchtig machendes Piano-Motiv, ein an sich selbst leidender junger Mann, eine elegische Gitarre. Besser wurde es nicht mehr.

2. "The Scientist", 2002: Chris Martin ist immer dann am besten, wenn er um Vergebung bettelt (auch irgendwie traurig). Wie schon bei "Trouble" sitzt er am Klavier und singt sich mit Dackelblick und Antiheldentenor ins Herz der Liebsten zurück. Inspiration für den Song war George Harrisons "Isn't It A Pity".

3. "Fix You", 2004: Eine zerbrechliche, Mut machende Ballade mit großem Finale und den vielleicht schönsten Harmonien, die man auf einem Coldplay-Album hören kann.

4. "Lost!", 2008: "Sing", ein Song vom ersten Album der Brit-Pop-Lieblinge Blur, war der Ausgangspunkt von "Lost!". Die Kirchenorgel ersetzt das Trademark-Coldplay-Klavier, den Ethno-Rhythmus hat Brian Eno vielleicht noch von seinem Album mit David Byrne "My Life In The Bush Of Ghosts" übrig behalten. Die Gitarre haben sie sich vielleicht bei U2s The Edge geliehen.

5. "Paradise", 2011: Wer die Achtziger nicht mag, muss stark sein bei dem mit bombastischen Synthesizern gefütterten stupenden Melodie-Monster. Das Video zeigt die Band in Elefantenkostümen - eine Mischung aus Herbert Grönemeyers "Mensch" mit putzigem Eisbären und "I Am The Walrus" von den Beatles.