Entscheidung

Hauptstadtkulturfonds fördert 74 Projekte mit 6,4 Millionen Euro

Für ausgewählte Künstler gibt es in diesem Jahr eine Bescherung vor dem Fest: 6,4 Millionen Euro stellt der Hauptstadtkulturfonds (HKF) für 74 Projekte im kommenden Jahr zur Verfügung.

Der zuständige Ausschuss, dort sitzen Vertreter des Landes Berlin und des Bundes, der den Fonds mit insgesamt zehn Millionen Euro finanziert, habe den Empfehlungen der Jury unter dem Vorsitz von Kurator Hans-Helmut Prinzler zugestimmt, teilte der HKF mit. Traditionell gibt es zwei Entscheidungsrunden pro Jahr.

"Regelförderungen" sind beim Fonds nicht so beliebt, weil sie den zur Verfügung stehenden Etat verkleinern. Aktuell gibt es vier Empfänger: Die Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests (850 000 Euro), das Festival "Tanz im August" (400 000 Euro), das Internationale Literaturfestival (350 000 Euro) und das Poesiefestival der Literaturwerkstatt (350 000 Euro). Die Deutsche Oper wird mit 50 000 Euro für die Aufführungen von Helmut Lachenmanns "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" unterstützt, die Staatsoper mit 215 000 Euro für Luigi Nonos "Al gran sole carico d'amore", gespielt wird im Kraftwerk Mitte. Insgesamt hatten sich rund 350 Projekte um Zuschüsse beworben, 119 Anträge kamen in die engere Wahl, 74 Projekte bekommen Geld. Keine schlechte Quote.