Verlosung

Guggenheim Berlin: Besucher wird Teil des "Almech"-Kunstwerkes

Über dem Eingang des Berliner Guggenheim leuchtet ein grünes Schild: "Almech" steht da in großen Lettern darauf - der Name der gleichnamigen Plastikfabrik des Vaters des bekannten polnischen Künstlers Pawel Althamer.

Die Kunsthalle Unter den Linden ist derzeit in einen Produktionsbetrieb umgewandelt. Die Besucher können hier ihre Gesichter gießen lassen, ähnlich wie Totenmasken, die anschließend auf menschengroße, rollbare Stahlskulpturen aufgesetzt werden. Als Gäste werden sie so Teil des Gesamtkunstwerkes. 70 Skulpturen sind bereits fertig, sitzend, stehend, liegend füllen sie den Raum. Ein surreales Panoptikum in Weiß. Pawel Althamer, der Künstler, steht im Blaumann vor einer ratternden Maschine, lacht und sagt: "Ich bin ein freundlicher Arbeiter." So radikal hat sich das Guggenheim mit einem Experiment noch nie einem Künstler ausgeliefert.

Die Berliner Morgenpost verlost drei Karten für das Projekt Almech, um sich eine Maske abnehmen zu lassen. Anruf, heute zwischen 10 und 12 Uhr. Tel. 2020 9331. Die Castings finden zwischen dem 20. und 23. Dezember statt.

( BM )