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Film: Regisseur Mike Leigh wird Jury-Präsident der Berlinale

Film

Regisseur Mike Leigh wird Jury-Präsident der Berlinale

Der britische Regisseur Mike Leigh wird die Jury der 62. Berlinale im nächsten Jahr leiten. Das teilten die Organisatoren der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit. Der 68-Jährige habe sich in seiner knapp 40-jährigen Karriere als einer der herausragendsten Filmemacher des Autorenkinos und Protagonisten des "New British Cinema" profiliert. Leigh erhielt für seine Filme, die "wirklichkeitsnahe, ungeschminkte und dennoch humorvolle Porträts der britischen Gesellschaft" sind, mehrere internationale Preise. Er war mehrfach für den Oscar nominiert, zuletzt mit seinem Film "Another Year".

Oper

Peter Konwitschny erkrankt, aber Premiere nicht gefährdet

Starregisseur Peter Konwitschny fällt auf unbestimmte Zeit aus. Der Chefregisseur der Oper Leipzig sei erkrankt, teilte die Bühne mit, machte aber keine Angaben darüber, wie lange der Künstler abwesend sein wird. Die Premiere der Verdi-Oper "Macbeth" am 10. Dezember sei nicht gefährdet. Konwitschny ist seit 2010 Chefregisseur an der Oper Leipzig. Sein Vertrag läuft über sechs Jahre. Er inszeniert aber auch weiterhin an anderen Häusern.

Literatur

Bund unterstützt Gründung von Droste-Hülshoff-Stiftung

Der Bund wird die Gründung einer Annette-von-Droste-Hülshoff-Stiftung im Münsterland mit bis zu 2,8 Millionen Euro aus dem Kulturhaushalt unterstützen. Mit dem Beitrag des Bundes stehen nun die erforderlichen 19,3 Millionen Euro für die Realisierung der Stiftung zur Verfügung, wie Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) mitteilte. Durch die Stiftung soll das Geburtshaus der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848), die Burg Hülshoff bei Münster-Havixbeck, dauerhaft für die öffentliche Nutzung erhalten werden.

TV-Quoten

Ein Quiz und eine Casting-Show machen das Rennen

Casting-Shows kommen an: Nur knapp verfehlte "The Voice of Germany" auf ProSieben den Tagessieg, musste sich mit 4,58 Mio. Zuschauern nur dem "Unglaublichen Quiz der Tiere" (4,95 Mio.) im Ersten geschlagen geben. Den ZDF-Krimi "Klarer Fall für Bär" schlug "The Voice" allerdings: 4,42 Mio. reichten dem Film nur für den dritten Platz. RTL brachte laut "meedia.de" "RTL aktuell" (4,07 Mio.) und "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (3,87 Mio.) in die Top 5.