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Aufstieg und Fall einer Diva

Amy Winehouse wuchs als Tochter des Taxifahrers Mitchell Winehouse und der Apothekerin Janis in London in einer jüdischen Familie auf. Schon als Jugendliche trat sie in kleinen Clubs auf, wurde wegen eines Piercings von der Schule geworfen. 2003 erschien ihr Debütalbum "Frank", drei Jahre später "Back to Black". Immer wieder wurden der Drogenkonsum und die Zusammenbrüche der extravaganten Soulsängerin diskutiert. Am 23. Juli 2011 wurde sie, erst 27-jährig, tot in ihrer Londoner Wohnung aufgefunden. Sie starb an einer Alkoholvergiftung.

Versteigerung Ein Kleid von Amy Winehouse hat gerade auf einer Auktion in London 40 000 Pfund (rund 47 000 Euro) eingebracht. Das helle Chiffon-Kleid mit roten Punkten hatte die Sängerin für das Cover-Foto ihres Erfolgsalbums "Back to Black" getragen.

5 Grammy Awards erheilt sie für das Album. Erstanden wurde das Kleid von einem südamerikanischen Mode-Museum. Der Erlös geht an die Stiftung von Amys Vater Mitch.

Das Album Auf "Lioness: Hidden Treasures" (Island) sind zwölf Titel respektvoll und angemessen zusammengestellt. Sie umspannen den Zeitraum von ihrer ersten Studiosession zum Album "Frank" in Miami aus dem Jahr 2002 bis hin zu ihrer letzten Aufnahme in den Londoner Abbey Road Studios, gemeinsam mit Jazzsänger und Entertainer Tony Bennett, im März 2011. Die Platte enthält Cover-Songs und überarbeitete Versionen von alten Winehouse-Titeln. Es sind überwiegend sogenannte Outtakes. Das heißersehnte dritte Album erscheint am morgigen Freitag.