Kunstwerke

Rekordergebnis von 28 Millionen Euro bei Grisebach-Auktion

Das Berliner Kunsthaus Grisebach hat bei der Jubiläumsversteigerung zu seinem 25-jährigen Bestehen ein Rekordergebnis von mehr als 28 Millionen Euro eingefahren. Es übertraf damit deutlich die Schätzungen von 22,6 Millionen Euro.

Insgesamt erreiche das Haus so einen Jahresumsatz von über 55 Millionen Euro, sagte Geschäftsführer Bernd Schultz am Sonntag - "der höchste Umsatz in unserer Geschichte". Bei der insgesamt viertägigen Auktion kamen fast 1500 Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Fotos unter den Hammer. Vier Kunstwerke überstiegen die Millionengrenze, den Spitzenwert erzielte Emil Noldes Ölgemälde "Sonnenblumen im Abendlicht" (1943). Es ging für 1,46 Millionen Euro an eine süddeutsche Privatsammlung. Die Villa Grisebach gilt in Deutschland als führendes Auktionshaus im Bereich der klassischen Moderne. Auch die erstmals angebotene Sonderauktion für Kunst des 19. Jahrhunderts habe auf Anhieb den oberen Schätzpreis weit übertroffen, hieß es. Für das Angebot zeichnete der neue Miteigentümer und Bestseller-Autor Florian Illies ("Generation Golf") verantwortlich.