Zivilprozess

Tagesschau-App: Kontrahenten sollen Streit beilegen

Im Rechtsstreit zwischen der ARD und den Zeitungsverlegern um die "Tagesschau"-App für Smartphones und Tablet-PCs hat die Justiz eine außergerichtliche Einigung empfohlen.

Zum Auftakt des Zivilprozesses appellierte das Landgerichts Köln an beide Parteien, eine Lösung zu vereinbaren. Das Gericht könne in dem Fall keine grundsätzliche Entscheidung treffen. In dem Prozess werden die Klagen von mehreren Verlagen verhandelt - darunter die Herausgeber von "Die Welt", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Süddeutsche Zeitung".

Die Verleger sehen in dem kostenlosen App-Angebot der gebührenfinanzierten ARD eine unfaire Konkurrenz für ihre Internetseiten und Redaktionen, die sie durch Werbeeinnahmen und den Verkauf von Abonnements finanzieren müssen.