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Ein Film zum Aus der Haut fahren

Der Regisseur Pedro Almodóvar war lange das Enfant terrible unter den Filmemachern Spaniens, der mit überdrehten Komödien und schrillen Frauenfiguren das einstige Franco-Regime vergessen machte (ohne ihm je die Ehre zu geben, es selbst zu thematisieren). Spätestens mit seinem Oscar-Erfolg "Alles über meine Mutter" wandelte sich heute 62-Jährige indes zum Großmeister des Melodrams. Nächsten Donnerstag kommt sein jüngster Film "Die Haut, in der ich wohne" in unsere Kinos.

21 Jahre nach seinem letzten Film mit Antonio Banderas, "Fessle mich", lässt er seinen Star von einst erneut eine Frau gefangen nehmen. Diesmal aber spielt Banderas einen Wissenschaftler und plastischen Chirurgen, der nicht die Gefangene selbst begehrt, sondern sie als Versuchskaninchen für unethische Experimente missbraucht - und nach den Gesichtszügen seiner verstorbenen Frau formt.