Info

Preisverleihung zur Buchmesse

Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben. Er kürt "den besten Roman in deutscher Sprache". Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dürfen Titel einreichen. Eine Kritikerjury wählt zunächst 20 Titel für die Longlist aus, die später zur Shortlist mit sechs Titeln verkürzt wird.

Die Verleihung Der Sieger wird immer am Vorabend der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben. Nominiert waren auch Jan Brandts "Gegen die Welt", Michael Buselmeiers "Wunsiedel", Angelika Klüssendorfs "Das Mädchen", Sibylle Lewitscharoffs "Blumenberg", Marlene Streeruwitz' "Die Schmerzmacherin".

Der Preisträger Eugen Ruge wurde 1954 in Russland geboren. Er ist Sohn des Alt-Kommunisten Wolfgang Ruge, der von den Sowjets ins sibirische Lager 239 deportiert worden war. Ruge kam 1958 mit seinen Eltern nach Ost-Berlin. Er studierte Mathematik an der Humboldt-Universität und begann in den Achtzigern mit der Schriftstellerei.