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Kino: Guantánamo wird verfilmt, gedreht in Berlin

Kino

Guantánamo wird verfilmt, gedreht in Berlin

Die Geschichte des Guantánamo-Häftlings Murat Kurnaz kommt 2012 ins Kino. Die Dreharbeiten für den Film "5 Jahre" (Arbeitstitel) von Regisseur Stefan Schaller hätten begonnen, teilte die Produktionsfirma teamWorx in Berlin mit. Gedreht wird bis Mitte Dezember in Bremen, im Studio Babelsberg und in Berlin. Der Deutsch-Türke Murat Kurnaz (Sascha Alexander Gersak) reist nach Pakistan, um eine Koranschule zu besuchen. Bei einer Kontrolle wird er festgenommen, kommt ins Gefangenenlager Guantánamo. Er soll gestehen, dass er mit den Taliban in Afghanistan kämpfen wollte. Kurnaz weigert sich zu lügen. Erst nach fünf Jahren Haft kommt er frei.

Musik

Jordan wird Chefdirigent der Wiener Symphoniker

Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan leitet künftig die Wiener Symphoniker. Der 36-jährige Senkrechtstarter soll sein Amt mit der Saison 2014/15 antreten. Jordan hat eine steile Karriere am Pult hinter sich und ist zurzeit Musikdirektor der Pariser Oper. Der jetzige Leiter der Wiener Symphoniker, der Italiener Fabio Luisi, wird bereits 2013 an die New Yorker Metropolitan Opera wechseln.

Auszeichnung

Rolf Miller erhält Deutschen Kabarett-Preises 2011

Für seine Komik, "die von Andeutungen lebt, und seinen konsequenten Minimalismus" erhält Rolf Miller den mit 6000 Euro dotierten Deutschen Kabarett-Preis 2011. "Die Sprachlosigkeit ist sein allumfassendes Thema und das ihr zugrundeliegende Denken wird kompromisslos bis auf den Kern freigelegt", begründete das Nürnberger Burgtheater seine Entscheidung. "Wenn es jemand geschafft hat, die Reduktion auf der deutschen Bühne auf die Spitze zu treiben, dann Rolf Miller", sagte die Geschäftsführerin des Burgtheaters, Ulrike Mendlik.

Rundfunkgebühren

ARD und ZDF können nicht auf Nachschlag hoffen

Die Rundfunkgebühren der Öffentlich-Rechtlichen sollen nicht steigen. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat die Beibehaltung der monatlichen Gebühr in Höhe von 17,98 EUR über 2012 hinaus vorgeschlagen. Dies teilte die ARD in Köln mit. Zwar habe die KEF einen zusätzlichen Bedarf für ARD, ZDF und Deutschlandradio festgestellt. Mehr Geld soll es aber trotzdem nicht geben. Die Öffentlich-Rechtlichen hatten einen höheren Finanzbedarf angemeldet.