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Film: Polizei ermittelt wegen Lars von Triers Hitler-Äußerung

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Polizei ermittelt wegen Lars von Triers Hitler-Äußerung

Der dänische Filmemacher Lars von Trier ist nach eigenen Angaben von der dänischen Polizei im Zusammenhang mit seiner Sympathiebekundung für Adolf Hitler befragt worden. Dabei sei es um eine mögliche Anklage der französischen Staatsanwaltschaft wegen Kriegsverherrlichung gegangen, erklärte der Regisseur am Mittwoch in einer schriftlichen Mitteilung. Er hatte im Mai bei der Vorstellung seines Films "Melancholia" beim Filmfestival von Cannes gesagt, er sympathisiere "ein bisschen" mit Hitler. Der 55-Jährige wurde daraufhin von der Festivalleitung zur unerwünschten Person erklärt. Später entschuldigte er sich für seine Äußerungen.

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Spätwerk des Schriftstellers Koeppen soll erforscht werden

Das Spätwerk des Schriftstellers Wolfgang Koeppen (1906-1996) soll an der Universität Greifswald intensiv erforscht werden. Ein Schlüssel sind rund 1300 Typoskriptseiten zu Koeppens Prosatext "Jugend", wie der Literaturwissenschaftler Eckhard Schuhmacher am Mittwoch sagte. Das Stück war nach einer langen Schreibpause Koeppens im Jahr 1976 erschienen. Diese Seiten, die Notizen, Varianten und abweichende Entwürfe enthalten, befinden sich im Greifswalder Koeppen-Archiv. Es kam 1997, ein Jahr nach dem Tod des Literaten, in die Geburtsstadt des Schriftstellers. Koeppens Spätwerk ist bisher wenig erforscht.

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RTL bestimmt mit "Dr. House" und "CSI" den Mittwoch für sich

4,52 Mio. Zuschauer sahen am Mittwoch die "Tagesschau" im Ersten. Ansonsten ging der Abend an RTL: Platz Eins belegte laut meedia.de "CSI: Miami" (4,52 Mio.). Auf Platz Drei bis Fünf kamen "RTL aktuell" (3,77 Mio.), "Dr. House" (3,6 Mio.) und "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (3,53 Mio.).