Medien

Zeitschriften: Burda fordert Korsett für Google und Facebook

Verleger Hubert Burda hat in seiner Funktion als Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) neue Spielregeln für Suchmaschinen und soziale Netzwerke gefordert.

"Wir brauchen moderne Regeln für eine moderne Zeitschriftenwelt. Heute haben wir immer noch 'Gutenberg-Gesetze', die aber mit einer neuen Wirklichkeit konfrontiert werden", sagte Burda auf dem Kongress der Zeitschriftenverleger in Berlin. Google setze sich mit eigenen Angeboten oft an die Spitze der Suchergebnisse - zum Nachteil der Verlage. Die Inhalte-Lieferanten würden lediglich mit einem kleinen Anteil an den Google-Werbeerlösen beteiligt. Ein Google-Sprecher sagte der "dpa", der Konzern habe 2010 bei einem Umsatz von 29,3 Milliarden Dollar über sechs Milliarden Dollar an die Verlage ausbezahlt.