Finanzierung

Salzburger Festspiele werden teurer

Unter ihrem neuen Intendanten Alexander Pereira werden die Salzburger Festspiele ab 2012 länger, exklusiver und teurer. "Ich glaube, dass diese Festspiele etwas Einmaliges dadurch zeigen, dass wir jede Produktion nur in einem Jahr zeigen", sagte Pereira gestern in Salzburg.

Ab 2013 soll es jährlich eine Opern-Uraufführung geben. Das renommierte Festival, das bisher traditionell am letzen Juli-Wochenende begann, erhält außerdem ein mehrtägiges spirituelles Vorspiel unter dem Titel "Ouverture spirituelle", das geistliche Musik aus verschiedenen Kulturkreisen und Religionen bringt.

Im Theaterprogramm von Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf sollen junge österreichische Autoren eine große Rolle spielen. Den Beginn macht 2012 der Tiroler Händl Klaus . Auch Figurentheater werde künftig in Salzburg präsentiert.

Das Budget wird den Ankündigungen zufolge um rund fünf Millionen Euro aufgestockt, wozu maßgeblich neue Sponsoren beitragen werden, erklärte Pereira. Zwar sollen auch die Karten teurer werden, allerdings nicht in den unteren Kategorien. Pereiras erste Festspiel-Saison dauert vom 20. Juli bis 2. September 2012. Er hat einen Fünfjahresvertrag.