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Glücksfall in der Fasanenstraße

Bernd Schultz , 1941 geboren, absolvierte ab 1963 eine Banklehre, studierte dann Betriebswirtschaft, ehe er seine Leidenschaft für die schönen Künste entdeckte und Kunstgeschichte und Germanistik an der Freien Universität in Berlin studierte. Ab Mitte der sechziger Jahre war er bereits als Werkstudent in der Galerie Pels-Leusden tätig. Ab 1975 war er dort Partner. Zusammen mit vier anderen Kunsthändlern gründete er 1986 die Villa Grisebach (Foto) in der Fasanenstraße. Das Sammlergeschäft in der Mauerstadt steckte damals in den Kinderschuhen, heute gehört Grisebach in die Liga der großen europäischen Auktionshäuser. Eine Berliner Erfolgsgeschichte.

Jubiläum Vom 23. bis zum 26. November wird, zum 25. Jubiläum, die größte Auktion in der Geschichte des Hauses ausgerichtet. Neben Klassischer Moderne wird auch Fotografie angeboten.

Die Villa Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Fasanenstraße zu der ersten Adresse als Wohnsitz adeliger und großbürgerlicher Familien. 1891-92 errichtete in Nr. 25 der Architekt Hans Grisebach (1848 -1904) ein stattliches Haus für seine Familie und sein Atelier. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Straße stark beschädigt. Erst 1980 kam das imposante Gebäude unter Denkmalschutz und wurde dann saniert, ehe es 1986 als Auktionshaus eröffnete.