Museen

Sanierung der Neuen Nationalgalerie ab Ende des Jahres

Die Sanierung der Neuen Nationalgalerie in Berlin soll möglichst noch in diesem Jahr beginnen. Dazu werden "ganze Heerscharen" von Fachplanern gebraucht, sagte die neue stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin, Christina Haak.

Es werde mit zwei bis zweieinhalb Jahren Planungszeit gerechnet. Haak hofft, dass die Arbeiten 2018, zum 50. Geburtstag des van-der-Rohe-Baus, abgeschlossen werden können. Offenbar soll aber die Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch doch nicht dort untergebracht werden, wie es dem Wunsch des Sammlerehepaares entspricht, sondern auf der Museumsinsel. Haak: "Wir haben eine Vision: einen Galeriebau zur Erweiterung des Bode-Museums an der Museumsinsel. Damit vollenden wir Überlegungen Bodes, Skulpturen und Bilder auf der Insel zu konzentrieren." Zudem räumte die Vize-Generaldirektorin ein, dass sich die Arbeiten an dem Eingangsgebäude auf der Museumsinsel, der James-Simon-Galerie, verzögern. Dort sei der Bau am Fundament extrem schwierig.

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