Literatur

Buchmesse Frankfurt: Verkaufsschlager war Literatur aus Island

Wer bei der Frankfurter Buchmesse auf Autoren aus Island gesetzt hat, kann sich freuen: Die Bücher aus dem bisher kleinsten Gastland der Schau erwiesen sich für viele Verlage als Renner.

Ansonsten war von einem unaufgeregten Treffen der Branche die Rede, bei dem die Geschäfte etwa mit Lizenzen für Übersetzungen teils gut bis sehr gut liefen. "Wir hatten eine wunderbare Messe", sagte Martin Spieles, Sprecher des Fischer Verlags. Dazu habe der Island-Schwerpunkt beigetragen. Sowohl die Belletristik als auch Krimis aus dem hohen Norden verkauften sich sehr gut. Die Resonanz auf die Neuübersetzung der mittelalterlichen Isländer-Sagas sei hervorragend. Der Verlag habe schon fast 10 000 Exemplare verkauft.