Freier Eintritt

Bremer Kunsthalle öffnet nach zweijähriger Bauphase

Nach einer grundlegenden Modernisierung und Erweiterung öffnet die Bremer Kunsthalle an diesem Sonnabend wieder ihre Türen. Unter dem Motto "Aufgeschlossen" haben Besucher zum Ende einer mehr als zweijährigen Bauphase sogar freien Eintritt.

Mit Investitionen von mehr als 33 Millionen Euro ist die Ausstellungsfläche durch zwei neue Seitenflügel um ein Drittel erweitert worden. Moderne Technik sorgt für die Sicherheit der Kunstwerke, die internationale Leihgeber und Versicherungen fordern. Zur Wiedereröffnung hängen den Angaben zufolge noch keine Bilder. Erst in den nächsten Wochen kehren über 2000 Gemälde und Skulpturen sowie mehr als 200 000 Werke auf Papier und 100 000 Bücher zurück in die Kunsthalle. So lange die Bilder noch nicht hängen, bleibt der Eintritt frei. Während der Bauphase waren 200 Meisterwerke aus Bremen als Leihgaben in mehr als 20 deutschen Museen zu sehen.

Am Samstag sollen nun zunächst die Räume des Hauses im Mittelpunkt stehen. Eine speziell für die Kunsthalle konzipierte Installation des amerikanischen Lichtkünstlers James Turrell sowie Kunstwerke von Wolfgang Hainke und Achim Manz werden unmittelbar mit der Architektur verbunden. Darüber hinaus will die Schweizer Medienkünstlerin Pipilotti Rist Räume bespielen. Die erste große Sonderschau nach der Wiedereröffnung ist ab 15. Oktober geplant.