Förderungen

Bayreuther Festival klagt über Kürzungen des Bundes

Mit Kritik an den Kürzungen der Zuschüsse von Bund und Land hat am Samstag in Bayreuth das 61. Festival junger Künstler begonnen.

Intendantin Sissy Thammer verwies darauf, dass das Festival seit Jahrzehnten der Förderung der internationalen Jugendarbeit und Friedensarbeit verpflichtet sei. Das Festival habe den Aufbau neuer Demokratien in Osteuropa ebenso unterstützt wie die Versöhnung von Israelis und Palästinensern, erklärte Thammer. "Gemeinsamkeiten von scheinbar sich fremd Gegenüberstehendem werden erlebbar gemacht, Unterschiede als Chance zum schöpferischen Dialog entdeckt." Zum Gesamtetat von rund 450.000 Euro hat der Bund rund 120.000 Euro beigesteuert, der Freistaat Bayern knapp 60 000 Euro. Zwar sei eine geplante Kürzung von 80 Prozent auf 30 Prozent reduziert worden. Dennoch fehlten knapp 60.000 Euro im Budget, betonte Thammer.

Das 61. Festival junger Künstler mit 300 Teilnehmern aus 34 Ländern steht unter dem Leitmotiv "Zukunftsmusik! Franz Liszt. Richard Wagner. Gustav Mahler." So studieren die 125 Mitglieder des Symphonieorchesters Liszts symphonische Dichtung "Die Ideale" und Bruchstücke aus Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" ein.

( dpa )